Freitag, 7. August 2015

Donauwelle

Muddi´s weltbeste Donauwelle

"Mit Muddi ist gut Kirschen essen". 
Denn dieses Rezept hier kommt von ihr! Sie hat mir ganz genau diktiert wie es funktioniert, allerdings habe ich ihre Erklärungen nochmal ein bisschen aufgefrischt für euch.
Oder werdet ihr daraus schlau? :) 
Eigentlich war ich jahrelang kein Fan von der Donauwelle. Gebackene Kirschen waren irgendwie noch nie so mein Ding. Aber sagt man nicht, dass sich Geschmäcker alle 10 Jahre ändern? So geschehen mit Donauwelle und Brokkoli. Ja Brokkoli. Das ist aber ein anderes Thema :)
Plötzlich mag ich Donauwelle. Und diese hier ganz besonders:

Zutaten:
250 g zimmerwarme Butter oder Magarine
250 g Zucker
1 Vanillezucker 
4 Eier
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
ca 200 ml Milch
2 El Backkakao
 2 große Gläser Schattenmorellen +deren Saft + 2 Löffel Zucker
etwas Speisestärke
2 Päckchen Vanillepudding+ 1 l Milch+ Zucker
400- 500 g Zartbitter Kuvertüre 

Dieses Rezept ist ausgelegt für ein normales tiefes Backblech.

Zubereitung:

Verrührt die Eier, die Butter, den Zucker und den Vanillezucker zu einer glatten Masse. Gebt anschließend Mehl und Backpulver im Wechsel mit der Milch zum Teig hinzu. Es kann sein, dass ihr nicht die kompletten 200 ml Milch benötigt- je nach Eigröße könnt ihr allerdings auch mehr Milch benötigen. Der Teig ist perfekt, wenn er nicht zu flüssig ist und schön kompakt ist.
Teilt den Teig in zwei Hälften und gebt unter die eine Hälfte den Backkakao. Verrührt diesen gut mit dem Teig.

Verstreicht den hellen Teig auf ein gefettetes tiefes Backblech. 
Gebt den Dunklen Teig vorsichtig darauf, verstreicht ihn ebenfalls. Geht mit einer Gabel in den Teig und zieht Wellen durch den Teig, damit eine Marmorierung entsteht. 

Gießt nun den Saft der Schattenmorellen in einen Topf. 
Die Schattenmorellen verteilt ihr gleichmäßig auf dem Teig, drückt diese etwas ein.
Backt das ganze im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 Grad für 30-45 Minuten.
Der Kuchen ist gar, wenn an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt.
Lasst ihn nach dem Backen etwas abkühlen.

Nehmt ein paar Löffel des Kirschsaftes und verrührt ihn mit etwa 3 El Speisestärke. Kocht den restlichen Kirschsaft mit 2 EL Zucker auf (Wichtig: es muss kochen!) und gebt dann die Speisestärkemischung hinzu. Ständig rühren. Achtet darauf, dass der Saft nicht all zu dick wird.  Je nachdem wieviel Saft übrig bleibt braucht ihr evt. etwas mehr oder etwas weniger als 2 El Speisestärke.
Gießt die angedickte Masse über euren Kuchen und verstreicht ihn gleichmäßig, kühlen.

 Kocht den Pudding nach Packungsanleitung.
Gebt ihn auf den Kuchen, verstreicht ihn vorsichtig, kühlen.

Schmelzt die Kuvertüre und lasst sie etwas (ca.15 Minuten)  abkühlen bevor ihr diese auf die Puddingmasse gießt.  So vermischt sie sich nicht mit dem Pudding und bekommt einen schönen Glanz. Kühlen und anschließend genießen :)