Samstag, 3. Mai 2014

Die wichtigsten Teige- Grundwissen

Die wichtigsten Teige

Jeder Kuchen verlangt nach seinem eigenem Teig. Hier kommen nun ein paar Erläuterungen zu den einzelnen Teigen und ihre Eigenschaften, Tipps und Tricks :)

Der Rührteig

Ein Rührteig ist die Grundlage für viele Arten von Kuchen. Der Rührteig ist sozusagen der Verwandlungskünstler schlechthin.  Ihr könnt ihn als Obstboden benutzen, für Kleingebäck, als Eierlikörkuchen oder auch als Marmorkuchen. Ein Frankfurter Kranz besteht z.B. auch aus einem Rührteig. Die Grundlage für einen Rührteig sind immer Eier, Zucker, Butter, Mehl, Backpulver und einer Flüssigkeit. Ob Wasser, Milch oder ein alkoholisches Getränk wie z.B. Eierlikör ist dann euch oder dem Rezept überlassen :)
Die Zutaten werden solange gerührt, bis sie einen homogenen, glatten Teig ergeben. Dem
Teig darf nur soviel Flüssigkeit zugegeben werden, dass er schwer fließend von einem Kochlöffel fällt.
Einen Rührteig könnt ihr prima einfrieren.


Der Mürbeteig

Der Mürbeteig gehört zu den eher festeren Teigsorten. Er kann als Obstkuchenboden verwendet werden, eignet sich aber auch zum Ausstechen von Plätzchen.  Die salzige Variante bietet sich an für Quiches und pikante Kuchen. Damit ein Mürbeteig gelingt, braucht ihr kalte Butter, Mehl, Zucker, Salz und Eier. Die Zutaten müssen zügig miteinander verknetet werden. Der Teig muss eine schön homogene Masse ergeben. Ist er zu bröselig, gebt etwas Butter dazu. Anschließend braucht der Teig seine Ruhezeit von etwa 30 Minuten- am besten im Kühlschrank. 
Wird er zu einem Obstkuchen verarbeitet, stecht den Teig vor dem Backen etwas ein, das verhindert, dass er beim Backen Blasen wirft. Mürbeteig hält sich gut 2 Tage lang im Kühlschrank. 
Grundrezept für einen Mürbeteig findet ihr hier.

Der Hefeteig

Zum Hefeteig findet ihr einen eigenen Blogpost  hier.

Der Biskuitteig

Der Biskuitteig ist locker, weich und schön luftig. Er ist nicht formbar, auf keinen Fall fest. Es ist eher eine Wolkige Masse :)
Immer wieder höre ich: "Mein Biskuitteig fällt nach dem Backen immer in sich zusammen und wird dann ganz flach!"
Der Biskuitteig braucht eigentlich nicht viel, außer gut geschlagene Eier. Und da trennen sich auch schon die Geister. Manche trennen das Eiweiß vom Eigelb. Schlagen dann erst das Eiweiß und geben dann nach und nach die restlichen Zutaten dazu. Ich nicht. Ich schlage die Eier mit dem Zucker (Eiweiß und Eigelb gemeinsam) solang auf, bis die Masse sich verdreifacht hat. Wichtig ist, dass ihr das Mehl wirklich hineinsiebt. Wenn ihr mit einem Teigschaber in die Schüssel gebt, klopft diesen nicht am Rand der Schüssel ab- so klopft ihr die kleinen Luftbläschen, die ihr Mühevoll erzeugt habt, wieder kaputt. Gebt euren Teig sofort nach dem Herstellen in den vorgeheizten Backofen. 
Fettet eure Form nicht! Legt nur den unten Teil der Form mit Backpapier aus. Das könnt ihr nach dem Backvorgang einfach wieder abziehen. Füllt ihr euren Teig in die Form, zieht den Teig an den Seiten etwas hoch. Das bewirkt, dass der Teig leichter aufgeht. Lasst den Teig nach dem  Backen erkalten und löst dann den Teig mit einem Messer von der Springform. 
Den Biskuitboden könnt ihr bei einer 26er Form locker zwei mal, wenn nicht sogar 3 mal durchschneiden. Einen fertigen Biskuitboden könnt ihr auch super einfrieren.

Gutes Gelingen :)